Aktionstreffen von “Wahlrecht für Alle”

Am 5. Februar traf sich das Bündnis “Wahlrecht für Alle” im Nachbarschaftshaus Urbanstraße, um auf Basis der Ergebnisse seines letzten Vernetzungstreffens einen Workshop durchzuführen. Thema war die Aktionsplanung im Vorfeld des Berliner Volksentscheids um das Tempelhofer Feld und der Europawahlen 2014. Rund 20 Aktivist/innen und Politiker/innen waren dabei.

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Auf dem Aktionstreffen am 5. Februar 2014 wurden folgende Aktionen geplant: 

  • Infokurzfilm zur EU-Kampagne
  • Diskussionsveranstaltung mit Pressegespräch zum Thema Wahlrecht
  • Aktionstag auf dem Tempelhofer Feld unter dem Motto „Feld der Möglichkeiten“
  • eine begleitende PR-Kampagne

Um in die Aktionsplanung einzusteigen, wurden drei Gruppen gebildet:

  1. Öffentlichkeitsarbeit: Diese Gruppe plant die begleitende PR-Kampagne. Diese soll das Motto „Was wäre, wenn im Kiez Menschen ohne Wahlrecht fehlen würden“ in Form einer viralen Fotokampagne sowie einer Fotoaktion aufgreifen. Außerdem sind Testimonials mit prominenten Menschen mit und ohne Wahlrecht geplant. Die Kampagne soll unter anderem auf http://www.wahlrechtfueralle.cc und über Facebook verbreitet werden.
  2. Information & Diskussion: Infokurzfilm, in dem u.a. Menschen mit unterschiedlichem Wahlrechtsstatus zur Wort kommen. Diskussionsveranstaltung mit Pressegespräch zum Thema Wahlrecht im Rahmen der EU-Wahl und des Volksbegehrens Tempelhofer Feld.
  3. „Wahlrecht in Aktion“: Dort wird der Aktionstag auf dem Tempelhofer Feld vorbereitet. Im Zentrum steht das Problem, dass bei der Unterschriftensammlung für das Volksbegehren „100 Prozent Tempelhofer Feld“ von den ausgewerteten Abstimmungszetteln 12.519 Stimmen aufgrund der fehlenden deutschen Staatsbürgerschaft ungültig waren. Das macht 32 Prozent der 39.135 als ungültig ermittelten Stimmen aus, wie Mehr Demokratie Berlin/Brandenburg von der Landesabstimmungsleiterin erfuhr. Idealerweise am Samstag vor dem Wahltag sollen unter anderem ein symbolisches Wahllokal („Meine Stimme ist hier was wert“: Berliner/innen ohne Wahlrecht sollen beim Volksentscheid Tempelhofer Feld abstimmen können.) eingerichtet, „Wahlrecht für Alle“-Laibchen gedruckt und „Berliner Pässe“ ausgeteilt werden. Außerdem sind ein Mini-Fußballtermin und ein Infostand geplant. Weitere Ideen: Luftballons verteilen, Aktionshäkeln, ein Straßenkreidegemälde auf den Landebahnen und ein kleines Konzert. Zusätzlich sollen lokale Initiativen in den Kiezen rund ums Tempelhofer Feld eingeladen werden, ihre eigenen Ideen im Rahmen des Aktionstags umzusetzen.

Die einzelnen Arbeitsgruppen legen nun individuell ein nächstes Arbeitstreffen innerhalb der kommenden zwei Wochen fest. Das Bündnis trifft sich in ca. vier Wochen wieder.

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